Tierärztin für Klein- und Großtiere
Klassische Homöopathie
Akupunktur und Neuraltherapie

Arzneimittelanwendung

Je nachdem, ob einzelne Tiere oder Tiergruppen behandelt werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Arznei den Tieren zu verabreichen.

HUNDE

Die beste Wirkung erzielt die Arznei, wenn sie möglichst viel und lange Schleimhautkontakt hat.

Bei Hunden empfiehlt sich die Gabe von Globuli oder Tropfen unter die Zunge oder sie können sie mit dem Finger seitlich in die Lefzen gegeben oder mithilfe einer kleinen Spritze reinspritzen. Sollte das nicht möglich sein, ist auch eine Verabreichung über das Futter möglich.

KATZEN

Bei Katzen wäre die beste Lösung ebenfalls eine direkte Gabe ins Maul, entweder in Globuli- oder Tropfenform. Bei manchen Stubentigern gestaltet sich das allerdings schwierig, weshalb auch eine Gabe über das Futter oder Wasser möglich ist. Dabei sollte aber bedacht werden, dass die Katze das Futter oder das Wasser auch verlässlich zu sich nimmt und für andere Katzen oder Tiere keinen Zugang hat.

PFERDE
Bei Pferden empfiehlt sich eine Gabe direkt ins Maul unter die Zunge oder mithilfe eines Zerstäubers in die Nüstern. Für besonders sensible Zeitgenossen ist auch die Gabe mithilfe eines Zuckerwürfels oder Ähnlichem möglich.

RINDER, ZIEGEN, SCHAFE, SCHEINE

Bei ihnen können die Globuli oder Tropfen ins Maul oder in die Scheidenschleimhaut gegeben werden. Auch die Gabe mittels Zerstäuber in die Nase ist eine gute Variante.

GRUPPENBEHANDLUNGEN

Bei größeren Tiergruppen empfiehlt sich die Gabe über das Trinkwasser. Zwar ist eine Gabe über das Futter auch möglich, wobei es dabei schwierig ist, die Arznei gleichmäßig zu verteilen. Außerdem sollte bedacht werden, dass säurehaltige Lebensmittel, wie z.B. Silage, die Wirkung der Arznei negativ beeinflussen kann.